ole ole, der erste schnee.

einen wunderschönen guten abend.

nachdem ich den heutigen tag größtenteils mit siggi in erfurt verbracht habe, um ein wenig spaß zu haben und zu shoppen (ja. männer shoppen. klingt komisch, ist aber so.), fing es doch tatsächlich auf dem weg zur elektrotechnik-übung an zu schneien. schnee.
erstmal nur regen. dann schneeregen. dann schnee. dann matsch. dann wieder regen.

das fazit des heutigen tages:
ich hol meine winterjacke aus dem schrank.
ich brauche winterschuhe.
wann gehen wir shoppen?



ketza.
1.11.06 20:49


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coffeeright.

Menschen sind ein seltsames Völkchen.

Alle streben nach irgendetwas, haben irgendwelche Ziele.
Arbeit, nine to five job, viel Geld und Glück und Stolz.
Und die, die es nicht tun, heißen krank oder soziale Randgruppe.
Leiden an Depressionen, Antriebslosigkeit, das Leben macht keinen Sinn mehr.
Sie haben etwas verloren, etwas verdammt wichtiges..

Das Gefühl, gebraucht zu werden,
Dass die Welt nicht ohne sie auskommt,
Dass sie wichtig sind,
Und die Welt sonst auseinanderbricht..
..hält sie am Leben.

Wie viel Wahrheit steckt darin, wenn man sagt:
"Ohne Dich kann ich nicht leben?"
Was braucht man schon wirklich zum Leben?
Etwas Essen, sauberes Wasser, Luft zum Atmen.
Noch einen Mantel um nicht zu erfrieren und das war es auch schon.
Aber so wirst Du nicht glücklich, denn was fehlt ist..

Das Gefühl, gebraucht zu werden,
Dass die Welt nicht ohne Dich auskommt,
Dass Du wichtig bist,
Und die Welt sonst auseinanderbricht..
..hält Dich am Leben.

Aber all die Ziele, all das Streben, wo führt das hin?
Zum glücklichen Leben mit Familie und Job?
Niemand braucht uns, das Gefühl gibt uns vielleicht irgendein Gott.
Wir sind in dieser Welt überflüssig, aber wollen es nicht wahr haben,
Und wir verzweifeln, weil es uns niemand geben kann..

Das Gefühl, gebraucht zu werden,
Dass die Welt nicht ohne uns auskommt,
Dass wir wichtig sind,
Und die Welt sont auseinanderbricht..
..das geben wir uns nur selbst.



ketza.
(und sein kreativer Erguss)
8.11.06 00:15


rabubs!

Da einige nahestenden Menschen nach meinem letzten Blogeintrag ihre Sorgen darüber äußerten, ob ich nicht schon geistig am Strick hänge, möchte ich euch an dieser Stelle beruhigen. Dem ist definitiv nicht so, ihr werdet mich noch eine Weile aushalten müssen. oder dürfen. wie man's nimmt. *g*

Was aber gleichzeitig auch eine tolle Überleitung zu einem heute erschienen Zeitungsartikel ist, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Freies Wort - Eine Anmerkung von Hagen Strauss zur Verbotsdebatte.


"Killerspiele" im Visier

Ist es harmlos, wenn Kinder und Jugendliche am Computer auf virtuelle Menschen ballern, wenn sie "Killerspiele" spielen, in denen das Blut in Strömen fließt? Oder macht das alltägliche Töten am PC Heranwachsende selbst zum Täter? Für Robert Steinhäuser, der 2002 im Erfurter Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen und sich selbst tötete, und für Sebastian B., der jetzt in Emsdetten zum Amokläufer wurde, gehörten Gewaltspiele zur eigenen Realität. Die Politik glaubt deshalb zu wissen, wie sich solche Taten verhindern lassen: Durch ein Verbot von "Killerspielen".
Edmund Stoiber, Bayerns Ministerpräsident, ist dafür. Er kündigte gestern eine erneute Bundesratsinitiative an. Wolfgang Bosbach (CDU) springt ihm zur Seite und will "endlich handeln". Und auch SPD-Fachmann Dieter Wiefelspütz ist offen für ein Verbot. Es dürfte also kommen.
Die Debatte um ein Verbot der "Killerspiele" zeigt die große Hilflosigkeit der Politik. Erstens wissen die meisten Politiker vermutlich gar nicht, wovon sie überhaupt reden. Zweitens kann bisher keiner sagen, wie sich ein Verbot in Zeiten des Internets durchsetzen lassen soll. Und drittens suggeriert die Politik mal wieder die schnelle Lösung für ein Problem, dessen Ursachen viel tiefer liegen.
Wenn Jugendliche zu brutalen Gewalttätern werden, dann ist lange Zeit davor zu oft nicht hingehört und nicht hingeschaut worden. PC-Spiele können also nur ein Mosaiksteinchen im Ursachenbild sein. Die Isolation einzelner Jugendlicher an den Schulen, die soziale Verwahrlosung im eigenen Umfeld, die mangelnde Betreuung - versagt haben dann viele. Eltern, die sich nicht kümmern, Lehrer, die Alarmzeichen in den Wind schlagen, die Gesellschaft, die ihrem Nachwuchs zu wenig Perspektiven bietet. Zu glauben, das alles ließe sich per Handstreich durch ein Verbot von "Killerspielen" wettmachen, ist naiv oder ignorant.



Da habt ihr genau das, was ich in meinem letzten Blog-Eintrag geschrieben hab.
Der Herr kam sich überflüssig, abgestoßen und nicht gebraucht vor. Die Gesellschaft gibt vielen keine Perspektive.
Vielleicht kommt da irgendein großer Politiker mal drauf. Wäre toll. Jedenfalls wär's mal was anderes, als zu versuchen, die hohe Zahl von Verkehrsunfällen bei Jugendlichen auf die Autorennspiele zu schieben.



ketza.
22.11.06 17:31


t-mobile rockz.

Die Tage rief mich eine T-Mobile-Kundenbetreuerin an.

Guten Tag Herr Rudorfer!
- Hallo.
Wir möchten Ihnen gerne ein paar Fragen stellen.
- Nur zu.
Sind Sie mit Ihrem aktuellen T-Mobile Tarif zufrieden?
- Nein. Deshalb werde ich wohl demnächst wechseln.
Ah, okay. Na gut, dann auf Wiederhörn.
- Äh. Tschüss. o_O




ketza.
28.11.06 23:30



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