huh.

nachdem der letzte blogeintrag mal wieder meilenweit entfernt ist, wird es zeit für einen neuen.

die erwähnten ferien waren schnell vorbei, und ich habe sogar nicht nur unsinnige sachen gemacht. :D
eine sehr spannende woche boten die experimentellen übungen zur regelungstechnik. wir sollten drei verschiedene versuche durchführen, den versuchsaufbau mathematisch modellieren und anschließend einen regler entwerfen, den wir dann auch an der realen anlage testen durften. klingt erstmal alles sehr abstrakt. eine dieser drei aufgaben waren zum beispiel die steuerung eines wagens, der sich entlang einer schiene nach rechts oder links bewegte. auf diesem wagen war ein stab befestigt, der in dieselben richtungen schwanken konnte. das ziel war, einen regler zu entwerfen, der die position des wagens auf der schiene nach beliebigen vorgaben ändern kann, aber andererseits auch gewährleistet, dass der bewegliche stab genau senkrecht nach oben steht. der wagen muss sozusagen immer ein klein wenig hin und her fahren, um den stab in der mitte zu halten.
es hat lange gedauert, aber wir haben es tatsächlich geschafft, einen halbwegs guten regler für diese aufgabe zu konstruieren. wenn man dann so sieht, wie sich das alles bewegt, und dass man das vorher am pc genau so vorhergesagt und eingestellt hatte, ist das schon ein wahnsinnsgefühl.
(noch dazu, wenn man morgens noch nicht einmal weiß, wie man die geräte und programme bedient, eine komplett neue programmiersprache lernen muss, und dann am abend das ergebnis vorzuliegen hat.)
bei den anderen beiden experimenten hat das nicht ganz so optimal geklappt, da war dann das, was man am pc so genau vorhergesagt hat nicht übereinstimmend mit dem, wie es dann wirklich lief.. aber gut :D

das zweite semester informationstechnik im maschinenwesen hatte begonnen, da habe ich noch die letzte prüfung aus dem ersten semester geschrieben. elektrotechnik. das war gruselig. zunächst einmal alle fragen beantwortet, die ich konnte, den rest erstmal weggelassen. nach kurzer zeit war ich durch, und stellte fest, dass ich zwei drittel der aufgaben nicht bearbeitet habe. :D
gut.. dann suchte ich mit müh und not nach irgendwelchen antworten, die unter umständen punkte liefern könnten, fand auch tatsächlich noch hier und da welche.. die letzte halbe stunde der klausur verbrachte ich aber vielmehr damit, meine punktzahl zu schätzen, und abzuwägen ob ich über die 50% hürde kommen könnte, oder nicht. am ende kam ich zu dem schluss, dass ich mit ein klein wenig glück die 50% und somit die 4.0 geschafft habe. ohne glück, naja.. das hab ich verdrängt.
drei wochen später, die ergebnisse hingen immer noch nicht aus. ich machte mir schon sorgen, und schrieb eine e-mail an das elektrotechnik-sekretariat. einen tag später - freitag - kam die antwort, sie hingen seit diesem tage vorm sekretariat aus. und ohne meine matrikelnummer zu kennen, kann er mir sagen, dass hinter meinem namen eine 2.7 steht. ich konnte mein glück nicht fassen. vermutete das ganze wochenende lang einen irrtum, dass die noten vielleicht vor den namen stehen, und nicht dahinter, dass es die note eines anderen wäre, und was weiß ich.
aber als ich dann am montag vorm sekretariat stand, und meine matrikelnummer mit einer 2.7 versehen sah, stand es fest. und das mit guten 50% :D

lustigerweise hat mein vater mir in den semesterferien auferlegt, ich solle gefälligst in meinem studium keine ergebnisse mit einer drei (oder gar schlechter) vorne dran bringen.
als ich dann ganz stolz mit meiner 2.7 in elektrotechnik und einem gesamtdurchschnitt des ersten semesters von 1.8375 ( :D ) ankam, wurde nur ein "ich bin gerade so zufrieden" erwidert.
sehr motivierend. aber egal. ^^


in meinem letzten blogeintrag schrieb ich von meinem selbstbau-pc. das hat richtig spaß gemacht, und irgendwie kann ich es nicht lassen, immer wieder irgendwas dran rumzuschrauben. hier noch ein lüfter, da mal die graphik-karte passiv gekühlt, den chipsatz auch, nun isser noch leiser, und und und. :D
wer hätte das noch vor einem jahr gedacht.. da war ich noch stolz, wenn nach dem festplattentausch alles geklappt hat. ^^

achja. linux (ubuntu) ist mittlerweile auch drauf, bedingt dadurch, dass wir in der computerorientierten mathematik (coma :D) java im rechnerpool der uni lernen - ebenfalls mit linux.
aber irgendwie kann ich mich - zumindest nach den ersten schritten - nicht ganz so sehr dafür begeistern. liegt wohl auch daran, dass ich (noch) nicht in die gefilde komme, wo man einen ernsthaften nutzen daraus ziehen könnte.


so. ich glaub jetzt hab ich erstmal wieder genug geschrieben, damits für die nächsten paar monate reicht ^^

einen wunderschönen dezember wünsche ich euch.

der ketza. :D
8.12.07 17:47


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